Archiv für April 2007

Sehenswürdigkeiten in der Steiermark

Freitag, 13. April 2007

Die Steiermark ist das zweitgrößte Bundesland Österreichs mit der Hauptstadt Graz. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Steiermark ist die größte Marien-Wallfahrtskirche Österreichs Mariazell. Diese Basilika wurde im 14. und 15. Jahrhundert im barocken Stil gebaut. In der Gnadenkapelle der Kirche befindet sich eine kleine Marienstatue aus Holz aus dem 13. Jh., die Magna Mater Austiae. Sie trägt ein Prachtgewand und spielt eine wichtige Rolle in der Volksfrömmigkeit der Katholiken aus Österreich. Der Benediktinerstift in Admont ist das älteste bestehende Kloster in der Steiermark. Der Stift liegt in der Nähe des Nationalparks Gesäuse wo Sie die beeindruckende Naturlandschaft der Steiermark bewundern können. In der Benediktinerabtei gibt es die größte Klosterbibliothek der Welt mit über 1.400 wertvollen Handschriften (die meisten aus dem Mittelalter) und 930 Inkunabeln (Bücher die bis 1500 gedruckt wurden) und Frühdrucke. Außerdem sind hier das Museum für Gegenwartskunst, das Naturhistorische Museum und das Kunsthistorische Museum zu finden. Das Kunsthistorische Museum zeigt Exponate aus der Romantik bis zum Rokoko. Etwas ganz Besonderes ist die Station für Blinde mit speziell für diese konzipierten Kunstwerken.

Steiermark, Geschichte

Donnerstag, 05. April 2007

Das heutige Gebiet der Steiermark blickt auf eine fast 12.000 Jahre alte Geschichte zurück. Schon in der Altsteinzeit gab es hier Leben, wie es durch die geologischen Funde der Drachenhöhle und im Lieglloch bezeugt wird. Zwischen 400 und 15 v.Chr. wanderten die Kelten auf dem heutigen Gebiet der Steiermark ein und dieses wurde Teil des Königreiches Noricum. 15 v.Chr. wurde Noricum in das Römische Reich eingegliedert und bis zum 1 Jh. n. Chr folgte dann eine Romanisierung. Zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert gehörte die Steiermark zum Binnennoricum. Ende 4. Jh- 6. Jh kam es zu zahlreichen Germanendurchzügen die zur Zerstörung und kulturellem und wirtschaftlichem Zerfall führten. Nach der Zeit der Völkerwanderung begann mit dem 8. Jh. die bayrische Besiedlung. Zwischen 1035 -1050 übernahmen die Wels-Lambacher die Markgrafschaft. Zwischen 1790 – 1811 kam es zu einer französischen Besetzung, 1805 wurde die Steiermark besetzt und es kam zu einer wirtschaftlichen Schieflage. Diese herrschte bis 1820, bis der Erzherzog Johann sich für die Modernisierung der Landwirtschaft einsetzte und die Steiermark einen Aufschwung erlebte. Nach Ende des Ersten Weltkrieges kam ein Teil der Steiermark zu Jugoslawien und ein anderer Teil zu Slowenien. Erst am ende des Zweiten Weltkrieges wurden diese Regionen wieder der Steiermark angegliedert.